Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Detaillierte Informationen zur Verwendung von Cookies finden Sie in unser Datenschutzerklärung.

Reisebüro Hanstedt

Lufthansa City Center

Telefon: 04184 / 8383
Fax:
+49 04184 / 8341
E-Mail:
reisebuero-hanstedt@reisebuero-hanstedt.de

Bei der Kirche 32,
21271 Hanstedt
Deutschland

Lufthansa City Center Reiselounge

Individuelle Onlineberatung der Reiseexperten aus Ihrem Reisebüro!

So gehts

  1. Nehmen Sie Kontakt zu den Reiseexperten aus Ihrem Reisebüro auf.
  2. Teilen Sie uns Ihre Reisewünsche mit und unsere Reiseprofis stellen Ihnen Ihre individuellen, maßgeschneiderten Reiseangebote zusammen.
  3. Sie erhalten Ihren persönlichen Beratungscode, den Sie in das Eingabefeld eintragen. Nun können Sie jederzeit Ihre persönlichen Angebote abrufen und gleich online buchen.
icon message

Kambodscha - die Tempel von Ankor

 

Ich wollte schon immer die Tempel von Angkor in Kambodscha sehen – in diesem Jahr habe ich mir diesen Traum erfüllt.

Siem Reap ist ein kleiner Flughafen und als erstes brauche ich ein Visum. Den Antrag habe ich im Flugzeug ausgefüllt, ein Passfoto und die Gebühr von 20 US Dollar liegen parat in meinem Reisepass. Die Einreise dauert nur knapp 10 Minuten – Klasse!

Die nächste positive Überraschung ist das Hotel, Royal Bay Inn, mit nur drei Sternen. Hier empfängt  mich ein großes, sauberes Zimmer, freies W- LAN und eine Minibar mit angenehmen Preisen. Das Essen am Abend  ist extrem lecker – dieses Haus ist wirklich empfehlenswert.

Einmal frisch machen und es geht los!! Ich habe meinen eigenen Guide gebucht, da das Gelände in Angkor sehr groß ist. Mit ein wenig Hilfe ist es einfacher  sich zurecht zu finden  und die Geschichten der einzelnen Tempel zu verstehen.

Es gibt über 150 Tempel in Angkor, folgende haben mich persönlich am meisten beeindruckt:

Bayon: Von Weiten sehe ich eigentlich nicht mehr als einen Haufen Steine, dann, beim Näherkommen, entdecke ich ein Gesicht und dann ein zweites usw. Diese Gesichter heißen „Bodhisattwa-Gesichter“, der Tempel hat 54 kleine und größere Türme und von jedem lächeln 4 freundliche Gesichter in die 4 Himmelsrichtungen. 

Ta Prohm: Dieser Tempel, auch der Dschungeltempel genannt  ist für mich ein „must seen“, denn wenn ich an Angkor denke, sehe ich riesige Baumwurzeln, die in und über die Tempel wachsen.  Französische Archäologen ließen den Dschungel um diesen Tempel stehen, damit spätere Besucher denselben Eindruck bekommen, wie die ersten Forscher und Abenteurer aus dem Westen, als sie die Ruinen nach einer beschwerlichen Reise entdeckten. Die Größe des Geländes und der nahe Urwald mit den nie verstummenden Zirpen der Grillen, verleihen diesem Tempel eine geheimnisvolle Ausstrahlung - wären während meines Besuchs nicht grade  Restaurationsarbeiten gewesen (schwere Maschinen, Planen, Trassier Band usw.) 

Bantey Srei: Der „Tempel der Frauen“, ein Traum aus rotem Sandstein. Daher wird er gerne auch „Pink Tempel“ genannt. Die Reliefs sind faszinierend detailliert und die „kleinen Statuen“ (im Inneren Bereich des Tempels) mit menschlichen Körpern und Tierköpfen wirken fast lebendig.

 

Es gibt auf dieser Welt auch noch mehr Touristen, dass weiß ich, nur dass, gefühlter maßen, alle ausgerechnet in jetzt  Angkor sind… Durchdurch sind die Ruhe und der Zauber der Anlage nicht leicht zu erspüren. Aus diesem Grunde sollte der Besuch  ganz früh morgens (vor 8 Uhr) oder erst am späten Nachmittag sein (dann ist auch  das Licht für Fotos am schönsten). 

Natürlich probiere ich auch Amok, das typische Nationalgericht Kambodschas. Es  ist ein Currygericht, das mit Fisch, Garnelen oder verschieden Fleischsorten sowie Knoblauch, Zitronengras, Kokosmilch, Ingwer, in meinem Fall in einer Kokosnuss mit Reis serviert wurde. Sehr lecker und eine leichte angenehme Mahlzeit bei diesem Wetter.

Nach dem Essen habe ich noch ein bisschen Zeit, mich mit ein paar Tempelkindern zu unterhalten. Diese Kinder, meist so zwischen 4 und 10 Jahren, verkaufen Armreifen, Ansichtskarten und Bücher an Touristen. Ein kleines Mädchen sprach ganz gut Englisch und erzählte, sie wäre acht Jahre alt und würde diesen Job schon ein paar Jahre machen. Mich hat dies sehr bewegt. Es gibt eine Schulpflicht in Kambodscha, dennoch lassen sich die Lehrer von den Kinder in bar bezahlen. Mein Guide erklärte mir, dass die Tempelkinder auch an andere Personen bezahlen müssen um von  den Tempelanlagen nicht weggeschickt zu werden. Leider scheint das meiste Geld, welches wir als Touristen im Land lassen nicht bei den Kambodschanern direkt zu Gute zu  kommen.

Von Siem Reap bin ich auch als Stadt positiv überrascht. Wer eine rückständige Kleinstadt erwartet, hat sich getäuscht. Die Stadt ist – relativ modern, hat Verkehrschaos, Ampeln und eine gute Infrastruktur. Ein nettes Kneipenviertel, mit modernen Cafés zum Chillen, netten, trendigen Bars laden den müden Tempelwanderer ein.

Die Kambodschaner sind sehr freundlich. Ich bin alleine unterwegs, fühle mich aber immer sicher und werde nicht unhöflich angesprochen oder belästigt, wie es in anderen Ländern bei allein reisenden Frauen vorkommen kann.

Ich weiß nicht, wann ich wieder komme, aber ich bin mir sicher, dass ich nicht zum letzten Mal in Kambodscha bin.

 

von:

Irina Pawlitzki

Reisebüro Hanstedt
Bei der Kirche 32
Tel:
04184-8383
ipawlitzki@reisebuero-hanstedt.de
 

Zertifizierungen

  • Beste Kundenberatung – Handelsblatt